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Geschichte |
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An der
Schneckengrüner Straße, unmittelbar an den Leubnitzer Landschaftspark
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| angrenzend,
befindet sich die Teichmühle. |
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| Nachdem Wolf
von Trützschler auf Stein und Laubnitz 1574 um Belehnung der |
| beiden
Vorwerke zu Leubnitz beim Kurfürsten bat, erhielt er die Lehensrechte am |
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26.Juli
desselben Jahres. Er erwarb einige am unteren Hof gelegene bäuerliche
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| Feldteile, um
einen Teich und eine Mühle anzulegen. |
| Hierdurch
entstand ein zweiter Plauteich und die anfangs als Neue, später als |
| Teichmühle
bezeichnete Mühle. |
| Der Bau des
Teiches und der Mühle muß schon 1575 vor sich gegangen sein. Erst |
| 1576 findet
sich der Eintrag über die Grundstücksauswechslung im Leubnitzer |
| Gerichtsbuch. |
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Caspar
Morch (Sohn von Äadam Morch, damaliger Besitzer der Forstmühle) wurde
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| erster Müller
in der neuen Mühle. |
| Fast 300 Jahre
später ist aus Gerichtsakten, die Heinrich Ferdinand Blanckmeister |
| am 29.März
1854 unterschrieb, über die Besitzverhältnisse in der Teichmühle |
| folgendes zu
erfahren: |
| „Meister
Johann Adam Biedermann in der Teichmühlem Ehemann der Johannen |
| Christianen
Biedermannin, der Besiterin dieser Mühle“, gab dem Schwiegersohn |
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Johann
Gottlieb Karing Vollmacht, einen Rezess zwischen der Alt- und der |
| politischen
Gemeinde zu unterschreiben. |
| Johann Adam
Biedermann war damals 75 Jahre alt. „In einem Großvaterstuhl sitzend, |
| zwer schwach,
jedoch aber, wie man sich durch ein mit ihm gehaltenes Gespräch |
| überzeugte,
beym vollen Gebrauch seines Verstandes.“ |
| 1886 war
Johann Gottlieb Karing Mühlenbesitzer. Im Bauarchiv des |
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Verwaltungsverbandes Rosenbach berichten Akten über den Bau des Schuppens. |
| Ferdinand
Papst war der beauftragte Bauherr. Die beiden Bäche aus Drochaus |
| (Elmbach) und
Fasendorf (Fasenbach) speisten den Parkteich und den Plauteich, um |
| die
Wasserräder zum Antrieb der Teichmühle mit zwei Mahlgängen und einer |
| Schneidemühle
zu betreiben. |
| Anfang des 20.
Jahrhunderts waren Bernhard und Olga Karing die Besitzer der |
| Teichmühle.
Bis 1945 wurde hier Getreide gemahlen. Der Sohn Hermann fiel im |
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2.Weltkrieg. Deshalb überschrieben sie die Mühle einer ihrer beiden
Töchter - Marie, |
| verheiratete
Bräutigam, die nach Zobes verzog. |
| Sie
verpachtete das Anwesen von 1946-1950 an den Umsiedler Franzu Speilmann, |
| darauf bis
1960 an Fritz Scholz. 1969 erwarb die Besitzerin der Papiermühle, Gertrud |
| Schmidt die
Teichmühle und überschrieb diese ihrem Sohn Marius. 1976 verkaufte |
| Marius Schmidt
die Teichmühle an das DEFA-Studio für Dokumentarfilme in |
| Babelsberg. |
| Die fast
abrißreife Mühle wurde von 1967 bis 1981 modernisiert und innen aus- und |
| umgebaut. Erst
1978 erhielt sie einen Wasserleitungsanschluß zum Dorfnetz. |
| Die DEFA
nutzte ab 1981 die Mühle vornehmlich als Kinderferienlager. |
| Ab Januar 1991
wurde das Anwesen von der Treuhandanstalt verwaltet. Bis 1994 stand |
| es leer. Im
selben Jahr kauften wir die Teichmühle. 1998 konnten die Bauarbeiten zum |
| Umbau als
Gaststätte mit Beherbergung beginnen. |
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| Seit April
1999 ist unsere Gaststätte geöffnet. |